Puerto Varas

23. Januar 2010

Hey, ja, da bin ich wieder! Nach vier Tagen Schifffahrt und ne Menge Spass (Ich lag im Bett und hab gepennt, zwei Tabletten um nicht zu spucken) bin ich wieder in der Lage hier etwas geistig anspruchsvolles *huch* niederzuschreiben.

Also, was seither geschehen ist. Nun nachdem diese grausamen und totlangweiligen, verregneten vier Tage auf dem Schiff rum waren haben wir uns heute und gestern die Region um Puerto Montt angeschaut. Nice! Hier gibt es sehr schoene Seenlandschaften ala Schweiz, aber weniger mit riesigen Bergmassiven im Hintergrund. Vielmehr sind die Seen in eine niedrigere Huegellandschaft eingebettet. Und ueber all dem thront der Vulkan Osorno, mit knapp 2500 Metern Hoehe. Sieht einfach toll aus, habe hoffentlich gute Postkartenbilder im Kasten.

So, morgen geht – jajjjajajajaja – zur Osterinseln! Ahhhh, ich freu mich. Hoffe ich kann von dort bloggen. Das waere ja schon was feines. Haste luego und bis bald in Germany !!!

Perito Moreno Gletscher

15. Januar 2010

Che! Da bin ich wieder.

Ich werde jetzt leider auch nicht lange schwafeln, sondern erstmal ein paar Bilder hochladen. In den kommenden Tagen werde ich dann dazu ein paar Eintraege erstellen. Diese werden dann datumstechnisch vor diesem liegen. Also, immer schoen von unten nach oben lesen.

Perito Moreno Glacier in El Calafate

Perito Moreno Glacier in El Calafate

Iguazú II.

04. Januar 2010

So, jetzt gibt es wieder etwas regelmaessiger Neuigkeiten. Nachdem ich meinen Eltern in den vergangenen Tagen Buenos Aires gezeigt habe geht es jetzt auf die grosse Rundreise. Momentan sind wir in Iguazú um uns die Wasserfaelle und den grossen Staudamm anzuschauen. Jaja, wie immer, Bilder ab 4. Februar, habe meinen Laptop nicht dabei. Der bekommt sonst Fuesse – das will ja keiner.

Vorgestern waren wir also am Taipu Staudamm. Nach dem Staudamm in China, der groesste der Welt. Nach Wattzahl sogar noch davor. Sehr imposant! (Felsen im… jaja). Gerade mein Vater als Mann vom Fach war sehr angetan. Meine Mutter, naja, Technik halt…

Taipu Binacional Staudamm

Taipu Binacional Staudamm

Gestern waren wir dann auf der argentinischen Seite. Meine Mutter hat sogar die Bootsfahrt mitgemacht. Mich hat dafuer nachts eine Erkaeltung erwischt. Japp, bei 38 Grad. Unglaublich… aber Klimaanlagen machen es moeglich. Heute morgen habe ich dann noch einen grossen Satz im Bad gemacht und mir den rechten Unterarm verprellt. Wenn das so weitergeht ueberlebe ich den Ausflug nicht. Naja, mal abwarten.

Heute haben wir uns dann noch die brasilianische Seite und den Loro Park angeguckt. Morgen geht es dann schon wieder nach Buenos Aires und dann in den Sueden des Landes.

Ein knuffiger Tucan

Ein knuffiger Tucan

Feliz año nueve

01. Januar 2010

Che! Ich wuensche Euch allen ein frohes und glueckliches Jahr 2010. Ich feier gerade in Puerto Madero, dem Hafen von Buenos Aires. Hoffe ihr feiert aehnlich ausgelassen. Bald gibt es dann wieder regelmaessiger Neuigkeiten. Ab 2. Januar geht es auf Reisen.

Feliz navidad

24. Dezember 2009

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

– Rainer Maria Rilke -

An dieser Stelle wünsche ich meinen Eltern, meinen Freunden, sowie deren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Ich hoffe Euch geht es allen gut und der Schnee bleibt hoffentlich noch etwas liegen. Hier in Buenos Aires will keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Heute werde ich mit Friederike Plätzchen backen. Irgendwie komisch. Draußen sind es gerade 29 Grad. Nachts kühlt es sich nicht unter 24 Grad ab. Weihnachtsbäume werden geschmückt in einer Art Plastik-Blink-Blink Methode und richtiges Weihnachtsgebäck gibt es auch nicht. Muss mich wohl noch ein Jahr gedulden. Bin auf jeden Fall gespannt wie es Silvester sein wird. Zumindest einmal Feuerwerk ohne zu bibbern :D

Navidad

Navidad

Interessante Aspekte über Buenos Aires

12. Dezember 2009

Damit der geneigten Leserschaft nicht langweilig wird, habe ich mir ausgedacht einige interessante Fakten über Buenos Aires zu sammeln. Wusstet ihr, dass…

  • jeden Tag die Hunde hier 70 Tonnen Kot abwerfen
    - Rekordviertel Palermo
  • auf 5 Einwohner ein Psychologe kommt
  • die gute Luft nur noch im Namen der Stadt zu finden ist
  • der Tango um 1880 in den Wartezimmern der örtlichen Bordelle erfunden wurde
  • die Avenida Nueve de Julio mit 140 Metern die breiteste Straße der Welt ist.
  • Stundenhotels laut Handelsblatt vom 3. Juni 2004 in Mode sind.
  • Autos mit getönten Scheiben beim männlichen Teil der Bevölkerung ebenfalls auf Gegenliebe stoßen…
  • Hundesitter mehr als Mittelschulelehrer verdienen

Alarma de cucarachas

02. Dezember 2009

Der Stoiber muss weg! – das hätte meine Kakerlake gerne noch gesagt… stattdessen reichte es nur noch für ein “Psssschhhhhst”. Scheiß die Wand an – back on earth! Die Kakerlaken sind los. Argh! Was habe ich jetzt schon wieder verbrochen?

Aber halt. Fangen wir vorne an…

Während ich gemütlich um 2 Uhr nachts meiner neuen Lieblingsserie fröhne erdreistet sich eines dieser Vieher meine Schokotorta zu probieren!

KRIEG !!!!

Seitdem, pünktlich um 2 Uhr nachts scheint der Kakerlakenstamm einen tapferen Krieger auszusenden um zu sehen, wo der vom Vortag denn sich so rumtreibt… Aber da haben sie die Rechnung ohne mich gemacht.

“Babäääääämmmmmm!”

“Psquuuschhhhhst”

Un, dos, tres! Was für ein Headcount! Da muss der Elf erstmal mitkommen. Hrhr.

Fakt ist aber… ich habe noch keinen Masterplan. Die Giftkeule schwingen kann ich nicht, sonst lieg ich hier bald auf dem Bett mit dem Fühlern in die Luft, wild am weldeln. Noep. Die Kräuterfee vom Lande bin ich auch nicht “Meiiiiii”. Also, doppelseitiges Klebeband. Die Frage ist jetzt nur mit oder ohne Köder? Vorteil Köder, einige werden es sich schon gedacht haben, die Viecher kommen zum davorliegenen Klebeband. Japp, toll. Negativer Aspekt, dann kommen wohl mehr als nur eine pro Nacht…

Well, whatever, its war, and its getting bloody…

L’histoire de la merde, des idiots et de la bureaucratie

19. Oktober 2009

Titelübersetzung: Lernt französisch :D

Que pasa?

Nicht viel, ich habe lediglich versucht ein Paket abzuholen und mein Visum zu beantragen, aber von vorne…

Burocracia

Freitag habe ich von meiner Gastmutter einen Zettel bekommen. Einer dieser netten Postbriefe wo drauf steht “Bitte das Paket da und dann abholen”. Da meine Vorfreude auf dieses Paket einfach nur phänomental riesig war (Donner & Sturm) habe ich beschlossen es noch fix abzuholen (Öffnungszeiten 10 – 17 Uhr, Mo – Fr). Also fix in den Bus und hingefahren. Was hat mich erwartet? 30 Minuten Busfahrt nach Retiro (Hauptbahnhof = Verkehr, Verkehr, Verkehr), ein volles Postbüro, Warteschlangen, Wartezimmer und ganz ganz miesgelaunte Postbeamte. Argh. Also Nummer ziehen und warten. Hmm, moment, ich habe in der Hand Nummer 477, guck – ach du heilige Großmutter – die arbeiten gerade Nummer 33 ab…

(Stunden vergehen)

Meine Nummer, hah! Es gibt sie doch! Ich wusste es schon immer. In Vorfreude stürme ich zum Postschalter. Ich hätte es ja wissen sollen… “Blah, blah, “falta” (NEIN!!!) la autorisation”. Que pasa?! Argh, weil das Paket an meine Gastmutter adressiert wurde und ich nur im c/o darunterstehe schickt mich der Postbeamte nach Hause zurück. Nachdem ich lautstark einige Worte gewechselt habe meinte der Postbeamte das müsse so sein, auf der Rückseite der Karte steht ja alles… tolle Wurst, also nach Hause zurück. Es blieben mir knapp 35 Minuten. Hmm, Taxi !!!

Wo du wolle? Nix Memphis! Jalla jalla, nach Hause, Daniela, meine Gastmutter war zum Glück dort, alles unterschreiben lassen und wieder ins Taxi und ab die Post zum Postbüro (hey 30 Minuten Taxifahrt für 4 Euro…, tranquilo ^^). Und wieder den Laden gestürmt. Fix noch eine neue Nummer gezogen – jaja – ohne die geht hier nichts. Und siehe da, nach knapp weiteren 30 Minuten (wir schreiben 17:30 Uhr) bin ich wieder dran. Doch wer hätte da nicht die Rechnung ohne die Postbeamtin gemacht. Die meinte zu mir “blah, blah, “falta” (Falta? Ich geb dir gleich falta !!!) documento de identidad de Daniela…” – Que?! Ich soll den Ausweis meiner Gastmutter mit mir rumschleppen? Sagt mal habt ihr noch alle Tassen im Geschirrspüler? Die zeigt mir den Vogel! Ich will mein Paket! Ich bin abgegangen wie eine Dreistufenrakete. Gedanklich habe ich Postbeamtin samt Postbüro auf den Erdtrabanten geschossen. Adios amigos! Ahhhhhhhhhhh!

Asterix bei den Belgiern;  ISBN 978-3-7704-0024-9 (9783770400249)

Am Ende habe ich dann doch gewonnen. Mit Hilfe eines aufwändigen Seilzugsystems tauscht die nette Dame einige Briefchen aus und schwupps, siehe da, ich bekomme… eine neue Nummer?! Ahhhhhhhhh!!!!!

Bereits vorher erwähnte Publikation meines Vertrauens

Also wieder warten. Die Nummer werden auch nicht einfach vorgelesen, sondern einfach hintereinander runtergerasselt. “552332552267552897553768″ … Irgendwo dazwischen muss meine Nummer gewesen sein und gehe dreist zum Schalter. Wieder was gelernt!

Muss ich noch erzählen wie es heute bei Migracciones vor sich ging? Hack und Brei, gut, dass man keine Kettensägen mit in öffentliche Gebäude nehmen darf. Nun gut, mehr als rhetorisches Kleinholz blieb eh nicht über… und ich dachte Deutschland wäre schlimm… gut ist es AUCH.

La vie

09. Oktober 2009

La vie ne m’a pas fait beaucoup de cadeaux, mais tu étais super!
Au plaisir!

El fantasma de la ópera

08. Oktober 2009
El fantasma de la opera

El fantasma de la opera

Mein erstes Musical! Tolle Sache. Thomas, Viola, Friederike und ich waren gestern im Phantom der Oper. Echt bewegend, hat mir sehr gut gefallen. Zwar waren Thomas und ich vorher schon im Kino, “Diabolica Tentacion” und “La Cruda Verdad”, haben dann aber noch mal richtig was erleben wollen. Thomas ist heute auch schon wieder abgereist umso mehr galt es also die verbleibende “Urlaubszeit” auszunutzen. Im Anschluss haben wir also noch Stiftung Steaktest durchgeführt. Das La chacra wurde für sehr gut befunden…

An dieser Stelle konnten wir auch herausfinden, dass Thomas auf “tot aber blutig”, Viola auf “medium” und ich auf “zweimaltot, weichgekloppt und krustig” stehen. Friederike hat gefastet und unser Brot weggefuttert.

El fantasma de la opera