Chinesische Denkweisen

05. Oktober 2011

Hier möchte ich kurz einen Ausschnitt aus einem Tourimagazin in Chengdu posten. Möge die Diskussion beginnen:

“In the photo group shot by satellite in air and released to the public, different colors represent different meanings: white represents that lights in the night do not change as before, yellow represents that lights in the night are increased, and purple represents that lights in the night are lessened. As shown in the photos, white (meaning stability) and yellow (meaning prosperity) simultaneously happen in Chengdu.”

Spanische Pandas in Australien

04. Oktober 2011

Hatte ich gesagt “die Tage”… nun hier in China ticken die Uhren etwas anders :)

Spanische Mitbewohner. Fangen wir doch dort an wo wir stehen geblieben sind. Schon knuffig, wie sie da morgens in Boxershorts oder auch alt Herren Feinrib sitzen und Ihren frisch trainierten Bierbauch in die Webcam halten. Oliver, mein schweizer Mitbewohner, und ich können darüber nur noch müde die Köpfe schütteln. “Must be a catalan thing”… Who knows? Der Rest der CEIBS Bande ist in den anderen drei Fluren untergebracht. Jose (Barcelona) aus Panama, Eli und Gernan (Barcelona) aus Bilbao, Ken (Barcelona) aus Tokio, Kai (Weltstadt Vallendar) aus Braunschweig, Luca /Barcelona) aus bella italia, Robert (Budapest) aus Rumänien, Ekatarina (Budapest) aus Bulgarien, Jo aus Norwegen (Bergen) und Matthias aus München (Vancouver). Somit ist Flur 24 in fester internationaler Hand.

Pandas, Pandas, Pandas. Viel Zeit ist also ins Land gegangen. Besser gesagt viele “study cases” wurden gelöst. Dank der langen Wochen und der vielen Arbeit hat man sich als Student aber auch mal eine Woche frei verdient. Also rein in den Flieger und ab nach Chengdu. Chengwas? ChengDU! Da wo die Pandas rumlaufen – achso! Und so sitze ich hier und blogge vor mich hin, in ChengDU. Pandas wurden aber noch keine gesichtet, mal von den Stoffwuscheln an den Straßenständen abgesehen. Das lag aber primär daran, dass die Pandatour auf morgen verschoben wurde. Heute war ich bei der weltweit größten Buddha Statur. Warum weißt kein Mensch. Zumindest die anderen gefühlten 10.000 Chinesen konnten mir nicht weiterhelfen. Die waren viel zu sehr damit beschäftigt sich für eine schmale Treppe, die am Felsen entlang zum Boden der Statur führte, anzustellen. Natürlich mit Hauen und Stechen, hier in China gilt “Survival of the fittest”. Wobei fit = gegen KP Mitgliedschaft auswechselbar ist. Versteht sich von selbst, oder?! Fazit: Außer Spesen nix gewesen? Joah, der Tempel ne Ecke weiter war viel schöner und interessanter, fanden zwar die Chinesen nicht, aber ich glaube auch nicht, dass die sich stundenlang in Rom in die Schlange stellen um einen weiß gekleideten alten Mann zu sehen. Kulturen sind verschieden…

In Australien werde ich wohl ähnliche Feststellungen treffen können. Auf jeden Fall versuchen Katharina und ich momentan die Hotels für Sydney und Ostküste zu buchen. Könntet ihr dann noch mal kurz dafür sorgen, dass all die Südstaaten der EU gerettet werden. Der EUR und mein Portmonaie werden es Euch danken :)

CEIBS

17. September 2011

Hey fellows :)
Endlich, endlich, endlich! Wir haben Internet. Super langsam, aber hey. Ich habe es geschafft sämtliche Daten in das chinesische Router Menü zu klimpern. Es wird einem auch nichts erspart. Nun gut, wo war ich stehen geblieben?

Was bisher geschah…
Nicht viel.

This episode? Hmm, die bewegenste Nachricht diese Woche war, neben den Telefonaten mit Bünde (schleim), die erfreuliche Nachricht, dass TBBT kommende Woche Freitag hier anläuft. Ich war sehr emotional bewegt und musste erstmal meine Freudentränen kontrollieren, hach, ich kann es schon nicht mehr erwarten.

Und sonst? Achja, die Uni! Wie konnte ich das nur vergessen. Nun, da ich immer noch nicht dazu gekommen bin Fotos zu machen, nein nicht irgendwelche Fotos, gute Fotos, muss die Welt noch etwas auf Bildmaterial warten. Ich kann aber sagen, dass der Campus schon sehr genial ist. Eine traumhafte Anlage. Klein, aber fein. Chinesische Kantine, western-style Restaurant, Vorlesungsräume für knapp 100 Studenten mit mehreren Beamern, eigenes Postbüro auf dem Campus, Buchladen, Copyshop, Gym und all dieses Pipapo. Imposant! (Felsen, Steine, etc.)

Außerdem belege ich hier folgende Kurse:
- Advanced Financial Statement Analysis
- Investments
- Pricing
- Chinese economy
- Negotiation skills
- Mutual Funds & Portfolio Management

Also recht Finance lastig, mit je einem Skills, Economy, Accounting und Marketing Kurs :) I like!
Die Mitstudenten sind auch super. Quer aus aller Herren Lande. Bunte Mischung. Morgen geht es weiter mit Networking. Die Uni organisiert einen Ausflug und heute Abend wohl noch fix zum Thai Dinner. Yeah. So, das wars für heute. Die Tage blogge ich dann noch fix was zu unserem Casa de los superboludos :)

Shanghai

10. September 2011

Greetings my friend!
Heute komme ich endlich mal dazu etwas über meine erste Woche in Shanghai zu schreiben. Was soll ich sagen, diese Stadt, dieses Land, diese Kultur, ist Wahnsinn. Nein, noch schlimmer, sie treiben mich in den Wahnsinn. Um mal direkt und total ungeschönt, bevor die Zensur kommt, eines vorweg zu nehmen. China ist schlimmer als Argentinien! Jetzt fragt sich der geneigte Blog Leser sicherlich was schlimm an Argentinien war. Nun, ich referenziere ich auf meine diversen Erfahrungen in Argentinischen Supermärkten. Arbeitsmentalität, etc. Also, China und Effizienz, Produktivität und so weiter und so fort… vergesst es!

Hier herrscht Chaos. Kummunistisches Chaos. Markus hätte warscheinlich seine Freude daran. Doch für einen Vollblut Kapitalisten (dies kann in Zukunft nicht gegen mich verwendet werden, bitte die Ironie zwischen den Zeilen notieren!) wie mich?! Was habe ich getan? Nun, ich habe den gandiosen Fehler begangen mich von westlichen Medien einlullen zu lassen. China wird kommen, die größte Volkswirtschaft der Welt, zumindest bald, schneller als uns allen lieb ist. Dem kann ich noch hinzufügen, ja, sehr viel schneller als vielen lieb ist. China wächst nicht, China explodiert. Eigentlich super, oder? Wachstum, Wachstum, Wachstum. Wo andere, vereinigte, Staaten Geld drucken geht das hier wie von selbst. Also, wo ist das Problem?

Die Menschen! Was viele nicht bedenken ist die Tatsache, dass viele Menschen diesem Fortschritt nicht folgen können. Was westliche Länder in 50 Jahren an Technologieveränderung erlebt haben passiert hier in gefühlten zwei Jahren. Wer soll denn so schnell sich all diese Fähigkeiten aneignen können? Sicher, die chinesischen sind fix im Lernen. Ich beschränke mich hierbei aber auf das Auswendiglernen. Kritisches Denken, you got it, Fehlanzeige. Wofür auch?! Summa summarum, China wird weiter nach Wachstum streben, aber dieses Wachstum kommt rein auf Grund der hohen Bevölkerung, nicht auf Grund der Tatsache, dass China innovativ, produktiv oder gar effizient und effektiv ist. Meine These, wir werden zwar bald eine deutlich kleine Volkswirtschaft im Vergleich sein, aber der Schweiz geht es auch gut (mal von Ihren verzweifelten Währungsaktionen abgesehen).

Soviel zu China. Ansonsten bin ich in den letzten Tagen quer durch Shanghai mit anderen Exchange Students gedüst um eine Wohnung zu finden. Dort sind wir jetzt auch angekommen, aber wir haben noch kein Internet. Immer hin gibt es Starbucks. Mehr aus China dann in naher Zukunft. Erstmal versuche ich ein paar Bilder von dem genialen Campus und dem Ausblick aus unserer Wohnung im 24. Stock zu machen.

Ende der Geschichte – De Alla en Maastricht…

06. Februar 2011

Es musste ja so kommen. Meine Reise führte mich durch Metropolen wir Hong Kong, Saigon, Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur und Dubai, aber am Ende bin ich doch im Alla gelandet.

Wie es dazu kam? Nun, ich hole etwas aus. Dem geneigten Leser sei empfohlen sich bei Kaffee und Tee es sich gemütlich zu machen. Kekse wären auch angebracht. Nun, ich fuhr also nach Bangkok. Nutten, alte Deutsche Männer und Curryessen. Wer sich damit zufrieden gibt hat auf jeden Fall das falsche Bild von Thailand und der Hauptstadt. Dank meiner Mitstipendiatin Kathi konnte ich ein wenig mehr über die Stadt und Ihre Leute herausfinden. Sie ist fast fertig mit Ihrem Auslandssemester und konnte mich als 2 Nächte Touri hervoragend in das Nachtleben einführen. Somit haben wir ein Restaurant besucht wo in guter Bayrischer Manier Weißbier getrunken wurde und lustige Tänze in Tracht aufgeführt wurden. Wenn man das schon nicht in Deutschland sieht, dann halt im Ausland. Weiter ging es zum Backpackerviertel, neue Aufgabe: Ladybodies erkennen ohne die Hosen herunterzuziehen. Junge, Junge, schwierig, daher ein guter Rat – Fasst da keine Mädels an! Die sehen alls gleich aus. Das Gesicht, die Hüften, welche Tipps auch immer, selbst die zwei Thai Kommilitonen von Kathi waren teilweise überfordert. Umso besser waren dafür die Fleischspieße von den vielen Grillständen, oder die Bananenschokocreps. Yammie! Nachdem wir also um 5 Uhr morgens feststellten, dass mein Flieger um 7 Uhr abhebt habe ich fix das Taxi zum Hostel und Flughafen genommen und bin direkt in den Flieger nach Kuala Lumpur gestiegen.

Dementsprechend platt war ich als ich am ersten Tag die Stadt erkundet habe. Nichts besonders soweit. Ein paar lustige Türmchen des Oilimperiums, ein paar Höhlen, aber sonst? Kein Vergleich zu den anderen Städten! Also weiter mit dem Nachtbus nach Singapur. Puhh, was soll ich sagen. Ein Traum wurde wahr. Wieder eine Stelle die ich gar nicht in Worte fassen möchte, die Bilder gibt es bald online, hier und auf Facebook. Der Flug nach Dubai hat geschmerzt. Ich musste erstmal realsieren wie es ist wenn ein Traum, der wahr wird, zu Ende ist. Schon komisch, aber die Erinnerungen sind unbezahlbar!

In Dubai habe ich dann Sebastian getroffen. Bäckereimeister und Couchsurfer. Super Sache! Hat eine Menge Spaß gemacht mit Sebastian und seinem Auto über die siebenspurige Autobahn von Dubai zu brettern. Die Stadt an sich hat mir nicht wirklich gefallen. Kein Flair, kein Stil, kein nichts, einfach nur Beton. Aber für Leute wie Sebastian ein Paradies, definitiv. Und somit habe ich dann meinen Flug nach Hamburg genommen. Mit der Stadt habe ich auch abgeschlossen. Eigentlich wollte ich noch einen Tag bleiben, aber ich konnte nirgendwo schlafen, also habe ich einen Tag eher die Reise nach Remscheid angetreten und konnte in meinem eigenen Bett schlafen. Fein!

Ja, wie jetzt, das wars? Und Maastricht?

Achso, ja, stimmt. Hmm, Maastricht. Da Christina nicht in Köln war habe ich sie einfach spontan in Maasi besucht. Nach der 2:3 Schlappe für den bayrischen Senf- und Gurkenverein musste ich meine Stimmung erstmal mit ordentlich Party aufbessern. Gute alte Zeiten. Highlander, Alla, achja, schlimmer geht nimmer. Schön wars! Danke Christina fürs Dancen! Auf bald in Kölle, Freunde!

Abenteuer, Poolparties, Seightseeing

24. Januar 2011

Hola chica! Dies als kleine Würdigung für meine einzig wahre Blogleserin :) Was soll ich sagen. Mir geht es blendend! Die Katerstimmung von gestern Abend ist weg, der Tag wartet. Komme ich zum Wesentlichen…

Phnom Phen, auch Hauptstadt von Kambodscha, oder ein Paradebeispiel für Entwicklungshilfe. Die Stadt muss sich rasant geändert haben die letzten Jahre über. Die Lage ist viel viel besser als ich es erwartet hatte. Ich dachte irgendwas schlimmer als Bolivien, aber Pustekuchen. Recht gut entwickelt. Zwar viel Verkehr, aber sonst, halbswegs sauber und sicher. Grüne Flächen in der Stadt und nette Menschen. Habe dann am ersten Tag Amanda und Nell aus Australien im Hostel kennengelernt.

Der Hammer! Wieder einmal eine “The world is a village” Geschichte. Prue Carr, eine Australierin aus Bendigo hat bei mir und Viola 4 Nächte gecouchsurft (ich liebe dieses “Wort”). Und wer war mit Ihr in der Schulklasse? Richtig, Amanda und Nell. Ohje, seitdem reisen wir jetzt schon den siebten Tag zusammen durch Kambodscha. Am dritten Tag ist noch Thomas, ein ITler aus Deutschland dazugekommen. Reisekosten teilen ist doch am besten :)

Wir sind dann weiter nach Battambang um die Bambustrain zu nehmen. Tolle Erfahrung, zwar wieder reine Touriabzocke aber mit etwas Kopf durch die Wand haben sie uns dann einige Kilometer weitergefahren als die normale Touriabzocke. So konnten wir auch mal wirklich etwas von Land und Leuten sehen. Danach sind wir mit dem Boot über die Floating Villages nach Siam Reap. Ich will diese Impressionen ohne Bilder nicht beschreiben, das wäre unwürdig. Ihr müsst Euch noch etwas gedulden.

Auf jeden Fall sind wir seit zwei Tagen in Siam Reap unterwegs um uns Angkor Wat und die Umgebung anzuschauen. Die Tempelanlage gefällt mir sehr gut. Zudem hatte ich gestern Abend eine 4 Hand Massage… Keine Bilder, trotzdem unbeschreiblich. Danach sind wir noch tanzen gegangen. Ich habe mich ja vor Lachen weggeworfen, als die Mädels Ihre Füße in eines dieser Putzerfisch Aquarien gehalten haben und sich sauber lecken zu lassen. So ein Schmarrrnnn! :)

So, genug für heute, auf bald, ich will noch was die Beine hochlegen.

Was bisher geschah

17. Januar 2011

… ich bin *gut dabei*… Nachdem ich mit zwei deutschen Maedels ein paar Bier gekillt habe fuehle ich mich wieder nach ein wenig blogging. Dank Christina. Ihrer Aufmerksamkeit ist es natuerlich nicht entgangen, dass der Blog in den letzten Tagen etwas vernachlaessigt wurde. Warum? Nun, wo fange ich an:

Tag IV nRb…
Ich fahre von Hanoi nach Da Nang, was so irgendwo in der Mitte von Vietnam liegt. Von dort aus geht es weiter nach Hoi An, der Schneiderstadt. Doch nicht so schnell. Die Zugfahrt dorthin war schon eine Erfahrung wert. Schliesslich durfte ich mir von meinen drei vietnamesischen Zimmergenossen so allerlei an Essen und Wodka zu mir nehmen. Den dritten Wodka habe ich dann dankend abgelehnt, das Essen, nun ja ich habe von allem probiert. Schliesslich habe ich bemerkt, dass sich die drei einen Mordsgaudi drauss gemacht haben KleinChristian mit allerlei lustigen kulinarischen Finessen zu verfuettern. Baaaeeeehhhhh!!!! Ich will nicht wissen was ich gegessen habe, aber lustig wars :)

Tag V nRb…
Hoi An, endlich! Die Perle des Suedens, hmm, nicht so wirklich, aber nett isset. Immer noch, jeder hupt einen mitten ins Gesicht, scheint hier so Tradition zu sein. Toll! Ich mache mich direkt auf die Suche nach meinem Schneider. Ende vom Lied, 4 Hosen und 2 Paar Schuhe. Mal gucken wie oft ich den Mist tragen werde. Man wird sehen… Nachdem ich am ersten Tag in einem Loch von Hotelzimmer gewohnt habe stand ein Wechsel bevor. Einige harte Preisverhandlungen spaeter wohnte ich zwei Naechte in einem Zimmer doppelt so gross wie meines in Kopenhagen. Ja, das war fein. Computer auf dem Zimmer, Pool um die Ecke, Badewanne, was will der gestresste Backpacker mehr?

Entertainment! Und da kamen die Argentinier genau gelegen. Was Du hast ein halbes Jahr in Buenos Aires gelebt? Amigo! Esse mit uns! Trink mit uns! Feier mit uns! Zwei Tage lang ging das dann so. Oh Mann, man reist nie alleine, tolle Truppe, ich vermisse sie jetzt schon.

Tag XXX nRb…
Ich breche mein Gebot mit endloslangen Blogeintraegen, dieser hier wird lang. Hoffe ich zumindest. Naja, auf jeden Fall ging es dann irgendwie mit dem Nachtzug nach Saigon, oder HCMC. Kurz und knapp, jo, nett, aber zuviele Motos. Danke fuer den Tipp mit der A4 (siehe Facebook), ich werde ggf. darauf zurueckkommen…

Nette Stadt, aber nichts besonderes. Also auf zur Mekong Delta Tour… Puuuhhh, zum Mittagessen gab es frischen Fisch! Ja,toll !!! Wer ein mal das Mekong Delta gesehen hat der weiss wie der Fisch schmeckt – wie Schlamm !!! Ihhhhh, aber so richtig. Also wieder die beruehmte Reiskur. Und wenn jetzt meine ueberaus geschaetzte Frauke sagt, Ach Christian, stell dich nicht so an, die zwei Asiatischen Paerchen am Tisch haben den Fisch nicht mal ansatzweise angepackt. Soviel also zum kulinarischen.

Ansonsten geht es mir gut :) Hab dann noch auf der Fahrt zwei Deutsche Ladies aus Berlin kennengelernt und zusammen haben wir eine Bierpyramide auf die (Tisch)beine gestellt. Toll, ne! Fotos irgendwo morgen auf Facebook, verdammt. Damit verarbschiede ich mich auch. Ich weiss, ich weiss, es gibt noch soooo viel zu berichten, aber man kann nicht alles niederschreiben. Nachher wird das noch alles gegen mich verwendet… von daher, bis bald, hoffentlich aus Kambodscha… schlafen! Jetzt!

Immer schoen brav von unten nach oben lesen :)

09. Januar 2011

Die Dinge nehmen Ihren Lauf…

Tag II nRb…
HongKong hat mich voll im Griff. Zusammen mit Bernhard, ein Freund der in Maasi im Austauschsemester war, und Nicole ziehe ich umher. Shopping, shopping und shopping. Zwischendurch schaue ich mir noch den Jademarkt an. Am Abend bin ich dann zum Couchsurfing Treffen gegangen. Eiderdei… tolle Truppe. Ich bin erstmal an der Theke in Ozan gerannt. Ein Deutscher, der seit zwei Tagen in HK lebt und mir erstmal den CS Sticker verleiht. Perfekt, Bierrabatt, worauf noch lange warten? Die Party ist schnell zusammengefasst. Leute kennenlernen, trinken, in kleinen Grueppchen die Party verlassen, vor irendeinen Club die Gruppe aufloesen, weil alle voll sind (oder stoned)…

Tag III nRb…
Ich schlafe… lange… Nicole ruft an… Wo ich bleibe? Na im Bett! Dumme Frage… Autsch! Treffen in einer halben Stunde, keine Chance. Erstmal um ne Stunde verschieben. In Ruhe planschen, duschen und das Uebliche halt. Dann, surprise, surprise, Shopping! Achja, und Starbucks. Dann Tabpreise und DualSimCardPhone Preise checken. Alles klar, genauso teuer wie in Europa, mist. Weitershoppen, dann Nicole nach Hause schicken und mit Bernhard auf dem Peak die Aussicht geniessen. Vor zwei Jahren waren die Bilder auf jeden Fall besser, aber nicht wild, Bilder hab ich, also einfach die Aussicht geniessen. Spaeter bin ich dann auf eine 80er Houseparty in Mong Kok. Ein bisschen Bier, ein bisschen Wodka und froehlich sein, ja das ist fein :) Und ab ging die Post. Ende der Geschichte… 8 Uhr morgens. Eine Stunden schlafen, Sachen packen und zum Flughafen. Puhhhh, der Ausdrucke “fertig sein” wird wieder einmal neu definiert. Aber das war es wert. Ich bin mal wieder im Dust till Dawn gelandet. Wie vor zwei Jahren hat mir die Bar absolut super gefallen. Live Music den ganzen Abend, tolle Leute, dancen, dancen, dancen. Einfach nur genial! Ich sollte lieber nicht nach HongKong ziehen…

So, alles weitere dann im Hanoi Teil… oder genug fuer heute, ich will jetzt chillen…

Doha – HongKong – Hanoi

07. Januar 2011

Hey Fans (Micha, Micha, und Micha)…
hmm, wo beginne ich. Am besten wohl mit der Aufarbeitung der vergangenen Tage und Ereignisse…

Tag I nRb…
Ich sitze im Flieger nach Doha, Katar. Werde rundumbepampert. Mami laesst gruessen, nur das die Stewardess juenger aussieht und staendig grinst waehrend ich meine zweite Flasche Weisswein runtergiesse. Ich habe direkt mal das Etikette abgeknibbelt. (Nein Juri, nicht weil ich rattig war, sondern weil der Wein so gut war!). So kam ich also gut genaehrt in Doha an. Fuenf Stunden Stopover. Somit entschloss ich mich die wenigen Stunden zu nutzen und den Nachtmarkt in der historischen Altstadt zu besuchen, auch Souq Waqif, der stehende Markt, genannt. Tolle Fotos, absolut unschlagbare Eindruecke. Die vielen Haendler bieten alles vom Wellensittich bis zur Schischa (Ja, Mario, das ist die deutsche Schreibweise) an. Vor allem der Duft von Curry und anderen arabischen Gewuerzen liegt in der Luft. Zudem gibt es vielzuviele Schischa Cafes die alle um Weiten besser sind als das, was wir in Deutschland kennen. Zum Abschluss habe ich dann noch etwas Kebab Fleisch mit Brot und Salat gegessen, wobei man das Fleisch mit dem Brot eingewickelt hat und dann vom Spiess abzog.

Tag II nRb…
ich komme in Hong Kong an. Vollgefressen, abgefuellt mit Weisswein. Holla die Waldfee, demnaechst nur noch AirQatar! Zum Glueck hatte ich mein Hostel schon gebucht und kannte mich in HongKong aus. Also fix in die Metro und zu der Chungking Mansion in Kowloon. Jonas hatte mich ja schon vorgewarnt. Billig, aber eine Welt fuer sich. Warum lass ich mich nie abschrecken sondern muss es gerade dann ausprobieren? Wobei ich wenig Grund zum klagen habe. 3 Naechte in Hong Kong fuer 56 Euro, das muss erstmal jemand schaffen. Zudem waren die Zimmer im November renoviert wurden, Internetrecherche sei Dank *fg*. Einzig die verstopften Aufzuege waren ein Problem, aber nach kurzer Nachfrage durfte ich auch den Notausgang benutzen. Wenn das Ding abfackelt will ich nicht da sein. Ein riesen Komplex, Menschen von ueberall, dubiose Angebote, 20 Stockwerke, eine Menge an Tiervieh und das mitten im Zentrum der Stadt. Wahnsinn!

Also, checkin und ab dafuer. Erstmal Nicole treffen, eine Kommilitonin aus Maastricht. Und direkt zum Nightrace im Happyvalley. Pferderennen, wenn man den Eingang fuer die Touristen als Nicht VIP, nicht Member und Nicht Wasauchimmer, gefunden hat, genial! Tolle Atmosphaere. Erstmal ein Bier getrunken und schon tipsy… Dann erstmal in die Koje, ich war hundemuede, fliegen, essen, essen, fliegen, ja das schlaucht.

Tag II nRb…
Ich muss auf Toilette, gleich gehts weiter…

Where is Chris…?

04. Januar 2011

Dem ein oder anderem duerfte es schon aufgefallen sein… ich bin weg :) – Und damit meine ich nicht Kopenhagen. Asien ruft, vier Wochen lang Backpacking… woohooo.

Von Januar bis Februar 2011 werde ich irgendwo zwischen HongKong und Singapur zu finden sein. Und damit mir und Euch nicht langweilig wird schreibe ich Euch auch ab und zu, versprochen. Kommen wir also zum Wesentlichen. Was treibt einen halbstarken, so lieb aussehenden, jungen, Mitzwanziger die Welt zu erkunden? Langeweile? Arbeitslosigkeit? Zuviel Geld? Frauen? Von allem etwas? Und ihr glaubt jetzt das ich Euch das verrate? Hmm, gut.

Eine Mischung aus Neugier, Offenheit und Abenteuerlust. Wer hier an Frauen denkt hat falsch gedacht, Asien ist nicht so mein Fall. Zuviel Geld? 7,95 USD fuer die Nacht im 12-Mann Backpacker Hostel… eher zu wenig Geld :) Wer schon mal neben 11 schnarchenden Alkoholleichen geschlafen hat weiss was es heisst fuer 7,95 USD zu uebernachten. Zwei Strategien haben sich uebrigens bewaehrt: Ohrstoepsel oder MITSAUFEN! Also, rein in die Menge, schlafen kann man unterwegs. Im Bus, im Auto, im Zug, im Flieger. Letzteres ist am wenigsten zu empfehlen, insbesonders dann wenn man mit so einem Klapperding von Air Vietnam unterwegs ist :(

Und da faengt es schon wieder an… ich verrate zu viel. Der geneigte, aufmerksame (ja Martin!) Leser hat sicherlich schon gemerkt, dass ich viel zu spaet dran bin. Wir schreiben Tag VI nRb (nach Reisebeginn). Schau, schau! Also fix zum naechsten Eintrag springen, es geht weiter :)

Gruesse aus Hanoi,
Euer Chris